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268. Bergkristalldose, Cartier, Art Déco
Paris 1920er Jahre. Signiert Cartier, Nr 01443, Meistermarke Joseph Bellemans für Cartier. Bergkristalldose in oktogonaler Form mit abgeschrägten Kanten. Feine Goldmontierung, blau emailliert und mit Diamantrosen besetzt. An der Schliesse gemarkt: Cartier, Serienummer, Meistermarke JB, Adlerkopf. 8,5x5,2x1,8 cm, ca. 83 g.
Estimate: CHF 10'000 - 15'000EUR 11'360 – 17'050
Hammer Price: CHF 15'000
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4005. Kleine Bol
China, Qing-Dynastie. Porzellan. Boden mit unterglasurblauer Yongzheng-Marke im Doppelkreis. Monochromgelbe, glänzende Glasur. H 5,2, D 10 cm. Mit kleinem Sockel.
Estimate: CHF 6'000 - 8'000EUR 6'820 – 9'090
Hammer Price: CHF 28'000
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300. Gotische Harnischbrust
Süddeutschland od. Norditalien, um 1500. Einteilig geschlagene Brust mit Mittelgrat, stark eingezogener Taille, und Armausschnitten mit beweglichen Einsätzen. Wulstig verstärkter Halsausschnitt, sowie drei runde Durchschläge zur Befestigung eines Rüsthakens. Dreifach geschobene Bauchreifen, die unteren beiden später ergänzt. Innenseite mit guter Patina, sowie Hammer- und weiteren Verarbeitungsspuren. Die Brust weist keine Marken, aber auf der Innenseite des Halsbereichs und den Armausschnitten vier Gruppierungen von Rundpunzen mit ca. 4 mm Durchmesser auf. H 46 cm, B 39 cm, T 22 cm, G 2280 g.
Estimate: CHF 2'000 - 3'000EUR 2'270 – 3'410
Hammer Price: CHF 3'400
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288. René Lalique, Vase "Bacchantes"
(Ay in der Champagne 1860–1945 Paris)
Wingen-sur-Moder. Modell kreiert am 22. Juli 1927. Opalglas, moulé-pressé, teilweise patiniert. Wandung mit Frauenakt-Fries als Bacchantinnen im Relief. Bezeichnet "R Lalique France" (graviert) und nummeriert "No 997" (graviert). H 24,5 cm.
- Gebrauchsspuren.
Provenienz:
- Privatbesitz, Lichtenstein.
Literatur:
- Félix Marcilhac, R.Lalique. Catalogue Raisonné. De L'oeuvre De Verre. Editions de l'Amateur, Paris. 1994, S. 438 m. Abb.
Estimate: CHF 10'000 - 20'000EUR 11'360 – 22'730
Hammer Price: CHF 11'000
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393. Alessandro Mendini, Sessel "Poltrona di Proust" 1979
Mailand. Entwurf 1978 für Studio Alchimia. Buchenholz weiss grundiert. Trapezförmige, gepolsterte Sitzfläche mit weissem Stoffbezug aus Baumwolle. Passig ausgeschnittene Zarge mit reich geschnitzter Ornamentik auf geschweiften, leicht ausstehenden Beinen. Schräge, v-förmige Rückenlehne. Der Holzrahmen mit geschnitzter Rocaillen-Verzierung im Louis XV-Stil. Volutenförmige, gepolsterte Armlehne. Der Holzrahmen und der weisse Stoffbezug durchgehend vierseitig bemalt mit mehrfarbigen Tupfen. 95 x 90 cm, Höhe 109 cm.
- Alters- und Gebrauchsspuren, vorne rechts im Unterbau mit kleiner Schadstelle. Originalzustand.
Provenienz:
- 1979 Verkaufsausstellung der ersten offiziellen Möbelkollektion des Studio Alchimia „Bau.Haus Uno“, Design-Möbelhaus Neumarkt 17, Zürich.
- Zürcher Privatbesitz, erworben an obiger Ausstellung.
Literatur:
- Vgl. Vitra Design Museum (Hg.): Atlas des Möbeldesigns / Atlas of Furniture Design. Weil am Rhein, 2019, S. 660f.
Estimate: CHF 8'000 - 12'000EUR 9'090 – 13'640
Hammer Price: CHF 12'000
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343. 1 Paar Girandolen
Frankreich, 19.Jh. Empirestil. Bronze ziseliert, brüniert und partiell feuervergoldet. Würfelförmiger Sockel auf Plinthe mit Palmettenfries. Karyatiden mit kugelförmigem Aufsatz und sieben geschweiften Leuchterarmen mit Tierköpfen. Vasenförmige Kerzentüllen mit Tropftellern. Höhe je ca. 90 cm.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren. Ein Tropfteller mit kleinem Ausbruch.
Estimate: CHF 1'200 - 1'800EUR 1'360 – 2'050
Hammer Price: CHF 8'500
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241. Häufebecher, Nürnberg 1592–1619
Silber vergoldet. Meistermarke Franz Doth. Gewölbter Rundfuss, darüber kurzer Schaft mit zylindrischer Kuppa. Wandung gegliedert durch horizontale Rippe, im unteren Teil gebuckelt, darüber feinst gravierte alttestamentarische Szenen mit Sinnbändern, getrennt durch Säulenarchitektur. Dargestellt sind drei Szenen aus dem Leben Samsons; er kämpft mit dem Löwen, trägt das Stadttor hinweg und er wird von den Philistern gefangen. Am Fuss reliefiert; alternierende Maskaronen und Löwenköpfe, dazwischen ornamentale Motive. Nürnberger Beschau- und Meistermarke. Bodenunterseite mit punzierten Initialen MP. H 10 cm, ca. 176 g.
- Altersspuren, Patina.
Estimate: CHF 4'000 - 6'000EUR 4'550 – 6'820
Hammer Price: CHF 11'000
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267. Email-Tischuhr, Wien Ende 19.Jh.
Silberfassung/Email. Meistermarke Hermann Böhm. Silbergehäuse auf Podest mit Lapislazuli-Auflagen und ornamentalem Emaildekor. Silbermontur in Form von musizierenden Putti, an den Seiten gestützt von Pan-Figuren, darüber Löwenköpfe und eine bekrönende Diana. Uhrwerk wohl später ergänzt. Garantie-, Meistermarke, Feingehalt 800. H 22,5 cm.
- Alters- und Gebrauchsspuren, Uhrwerk zu revidieren.
Estimate: CHF 800 - 1'600EUR 910 – 1'820
Hammer Price: CHF 3'000
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269. Jade/Gold-Schale mit Diamanten, Alexandre Reza
Paris, 20.Jh. Jade/18K-Gold. Gemarkt Reza, B. 7.96 E.C. 1.12. Blattartige Jade-Schale. Goldmontur in Form einer sich empor windenden Schlange, die mit Diamanten, Smaragden sowie kleinem Saphir und Rubin besetzt ist. Applizierter Schmetterling auf Schalenrand und kleine Blüte im Fond. Ateliermarke, Gold Feingehalt 750. L 18 cm, H 9,6 cm, ca. 270 g (brutto).
Mit originaler Schatulle.
Estimate: CHF 7'500 - 11'000EUR 8'520 – 12'500
Hammer Price: CHF 9'000
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1060. Cuno Amiet
(Solothurn 1868–1961 Oschwand)
Interieur mit Blumenstillleben. 1956. Öl auf Hartfaserplatte. Unten rechts monogrammiert und datiert. Verso auf Etikett betitelt Pfingstrosen. 64,7x54 cm. Gerahmt.
Das Werk ist im SIK-ISEA unter der Inventarnummer 260428 0004 als eigenhändige Arbeit von Cuno Amiet im Archiv registriert, Archivauszug liegt vor. Das Gemälde wir in den Catalogue raisonné der Gemälde Cuno Amiets (Online-Version) aufgenommen.
Provenienz:
- Seit drei Generationen im gleichen Familienbesitz
Estimate: CHF 10'000 - 15'000EUR 11'360 – 17'050
Hammer Price: CHF 13'000
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1105. Antikes Paar Genfer Email-Gold-Armbänder
Schweiz, um 1830. 750 Gelb-/Rot-/Grüngold. Leicht gewölbte, breite, verstiftete Glieder. Die Oberfläche mattiert, granuliert und floral verziert. Die Armbänder mit je 11 ovalen polychromen Genfer Email-Miniaturen mit Darstellung der kantonalen Trachten. L 18,5 cm. B 2,5 cm. 66 g.
- Sehr guter Erhaltungszustand. Die Emailmalereien sind in feinstem Genfer Email ausgeführt und zudem in perfektem Zustand.
Das Genfer Email gehört zu den feinsten Formen der europäischen Emailkunst und entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert in und um Genf zu einem eigenständigen Zentrum der Miniaturmalerei. Seine besondere Bedeutung liegt in der extrem detailreichen Ausführung: Auf dünn geschichteten, meist goldenen oder kupfernen Unterlagen werden fein gemahlene Glasflüsse in mehreren Brennvorgängen aufgetragen. Dadurch entstehen brillante, lichtbeständige Farben mit hoher Tiefe und fast malerischer Wirkung. Typisch ist die Verbindung von Miniaturmalerei und Schmuckkunst, etwa auf Dosen, Uhrengehäusen oder – wie in diesem Beispiel – in kleinen ovalen Bildfeldern auf Armbändern.
Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war Genfer Email besonders gefragt bei europäischen Adels- und Patrizierkreisen. Dargestellt wurden häufig Porträts, mythologische Szenen oder – wie im 19. Jahrhundert zunehmend – idealisierte Trachten- und Landschaftsmotive aus der Schweiz. Diese „Trachtenszenen“ dienten nicht nur als Dekor, sondern auch als eine Art kulturelle Repräsentation einer romantisierten Schweizer Identität.
Die technische Qualität des Genfer Emails zeichnet sich durch:
sehr feine Pinselarbeit, glänzende Farbflächen trotz sehr kleiner Bildformate
hohe Brennkontrolle (mehrere kontrollierte Brennzyklen ohne Farbverlust)
oft Zusammenarbeit zwischen Goldschmieden und spezialisierten Emailleuren.
Im 19. Jahrhundert führte die Industrialisierung jedoch zu einem langsamen Niedergang dieser Kunstform, da die Herstellung sehr zeitaufwendig und teuer war. Heute gelten originale Stücke des Genfer Emails als hochspezialisierte Sammlerobjekte und wichtige Zeugnisse der Schweizer Kunst- und Kulturgeschichte.
Estimate: CHF 4'000 - 6'000EUR 4'550 – 6'820
Hammer Price: CHF 6'500
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1200. Patek Philippe "Ellipse Squelette", 1990er Jahre
Ref. 3880J-001. 750 Gelbgold-Gehäuse, 32x27 mm. Kal. 177. Skelettiertes, beidseitig aufwendig floral graviertes Handaufzugwerk. Originales Lederband mit originaler Gelbgold-Dornschliesse. Funktionstüchtig. Mit Patek Philippe-Zertifikat und Ersatzlederband.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren.
Estimate: CHF 10'000 - 20'000EUR 11'360 – 22'730
Hammer Price: CHF 30'000
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1301. Hermès, Handtasche "Kelly sellier 28"
1990. Aus genarbtem Leder in Rot. Vergoldete Metallbeschläge. Schloss und Clochette mit zwei Schlüsseln. Abnehmbarer Schulterriemen. 28x22x11 cm.
- Leichte Tragespuren, Ecken minim berieben.
Estimate: CHF 5'500 - 8'000EUR 6'250 – 9'090
Hammer Price: CHF 6'500
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1179. Seltene Cartier Pharao-Brosche
Paris, um 1960. Signiert und nummeriert "Cartier Paris 013849" und "HSA3168". Markiert mit französischer Herstellermarke und dem Adlerkopf für den Feingehalt von 18 Karat Gold. Plastisch gestaltete Büste eines Pharaos, mit geschnitztem Kopf aus Koralle und einem Smaragdauge im Rundschliff. Der Pharao trägt eine typische Doppelkrone, sog. "Pschent", welche aus Gold und einer Abalone-Muschel besteht. Verziert wird diese durch eine gewundene, goldene Uräus-Kobra. Der mehrreihige Brustschmuck besteht aus Brillanten, strukturiertem Gold und dreieckigen Türkis-Cabochons. 5,3x3,3 cm. 24 g.
Provenienz:
Christies Auktion, New York, Juni 2007.
Cartier hat den ägyptischen Stil vor allem in den 1920er Jahren aufgegriffen, als die Faszination für das alte Ägypten in Europa stark zunahm – besonders nach der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun im Jahr 1922.
Cartier übertrug typische Motive der ägyptischen Kunst in moderne Schmuckstücke: stilisierte Lotusblumen, Skarabäen, Hieroglyphen-ähnliche Muster und kräftige Farbkombinationen mit Lapislazuli, Türkis, Onyx und Koralle. Diese wurden oft mit geometrischen Formen des Art-Déco-Stils kombiniert.
Charakteristisch war nicht die reine Kopie historischer Vorbilder, sondern eine elegante, moderne Interpretation. Cartier reduzierte antike Formen auf klare Linien und verband sie mit luxuriöser Goldschmiedekunst und Edelsteinen.
So entstanden Schmuckstücke, die gleichzeitig exotisch, modern und zeitlos wirkten – ein Markenzeichen des ägyptisierenden Designs im Art Déco.
Dieses Objekt wurde aus Material einer geschützten Art gefertigt und unterliegt strengen Handelsrestriktionen. Es obliegt der Käuferschaft, vor der Auktion bei den zuständigen Behörden abzuklären, ob eine Einfuhr ins Zielland möglich ist.
Estimate: CHF 10'000 - 20'000EUR 11'360 – 22'730
Hammer Price: CHF 32'000
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1224. Audemars Piguet "Royal Oak", um 1979
Design nach Entwurf von Gérald Genta.
Ref. 5402ST. Edelstahl Monocoque-Gehäuse Nr. B03859 C 1859. 39 mm. Automatik Cal. 2121, Werk Nr. 197575. Anthrazitfarbenes Zifferblatt "Petite Tapisserie" mit aufgesetzten Leuchtindizes und Leuchtzeigern. Datumsanzeige bei 3 Uhr. Satiniertes Edelstahlband mit Faltschliesse. Innenumfang ca. 16,5 cm. Funktionstüchtig.
- Alters- und Gebrauchsspuren.
Audemars Piguet Royal Oak ist eine ikonische Luxusuhr, die 1972 von Gérald Genta entworfen wurde. Sie war die erste hochwertige Sportuhr aus Edelstahl und brach mit traditionellen Uhrenkonventionen durch ihr markantes, achteckiges Gehäuse und das integrierte Armband.
Die Royal Oak wurde schnell zu einem Designklassiker und gilt heute als eines der wichtigsten Modelle der modernen Uhrmacherkunst. Ihre Kombination aus sportlicher Eleganz, technischer Präzision und unverwechselbarem Design macht sie bis heute zu einer der begehrtesten Luxusuhren der Welt.
Estimate: CHF 20'000 - 40'000EUR 22'730 – 45'450
Hammer Price: CHF 24'000
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