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Gerne präsentieren wir Ihnen einige interessante Objekte und Bilder.

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Miniaturen, Objets de Vertu

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Historische Waffen

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Möbel und Einrichtung

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Silber

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Miniaturen, Objets de Vertu

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Schweizer Kunst>Gemälde und Zeichnungen 20.–21.Jh.

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Schmuck

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1105. Antikes Paar Genfer Email-Gold-Armbänder

Schweiz, um 1830. 750 Gelb-/Rot-/Grüngold. Leicht gewölbte, breite, verstiftete Glieder. Die Oberfläche mattiert, granuliert und floral verziert. Die Armbänder mit je 11 ovalen polychromen Genfer Email-Miniaturen mit Darstellung der kantonalen Trachten. L 18,5 cm. B 2,5 cm. 66 g.
- Sehr guter Erhaltungszustand. Die Emailmalereien sind in feinstem Genfer Email ausgeführt und zudem in perfektem Zustand.

Das Genfer Email gehört zu den feinsten Formen der europäischen Emailkunst und entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert in und um Genf zu einem eigenständigen Zentrum der Miniaturmalerei. Seine besondere Bedeutung liegt in der extrem detailreichen Ausführung: Auf dünn geschichteten, meist goldenen oder kupfernen Unterlagen werden fein gemahlene Glasflüsse in mehreren Brennvorgängen aufgetragen. Dadurch entstehen brillante, lichtbeständige Farben mit hoher Tiefe und fast malerischer Wirkung. Typisch ist die Verbindung von Miniaturmalerei und Schmuckkunst, etwa auf Dosen, Uhrengehäusen oder – wie in diesem Beispiel – in kleinen ovalen Bildfeldern auf Armbändern.

Im 18. und frühen 19. Jahrhundert war Genfer Email besonders gefragt bei europäischen Adels- und Patrizierkreisen. Dargestellt wurden häufig Porträts, mythologische Szenen oder – wie im 19. Jahrhundert zunehmend – idealisierte Trachten- und Landschaftsmotive aus der Schweiz. Diese „Trachtenszenen“ dienten nicht nur als Dekor, sondern auch als eine Art kulturelle Repräsentation einer romantisierten Schweizer Identität.

Die technische Qualität des Genfer Emails zeichnet sich durch:
sehr feine Pinselarbeit, glänzende Farbflächen trotz sehr kleiner Bildformate
hohe Brennkontrolle (mehrere kontrollierte Brennzyklen ohne Farbverlust)
oft Zusammenarbeit zwischen Goldschmieden und spezialisierten Emailleuren.

Im 19. Jahrhundert führte die Industrialisierung jedoch zu einem langsamen Niedergang dieser Kunstform, da die Herstellung sehr zeitaufwendig und teuer war. Heute gelten originale Stücke des Genfer Emails als hochspezialisierte Sammlerobjekte und wichtige Zeugnisse der Schweizer Kunst- und Kulturgeschichte.

Schätzung: CHF 4'000 – 6'000EUR 4'550 – 6'820

Zuschlag: CHF 6'500

Details
Schuler Auktionen AG - Antikes Paar Genfer Email-Gold-Armbänder
Armband- und Taschenuhren

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Accessoires de mode

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Schmuck

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1179. Seltene Cartier Pharao-Brosche

Paris, um 1960. Signiert und nummeriert "Cartier Paris 013849" und "HSA3168". Markiert mit französischer Herstellermarke und dem Adlerkopf für den Feingehalt von 18 Karat Gold. Plastisch gestaltete Büste eines Pharaos, mit geschnitztem Kopf aus Koralle und einem Smaragdauge im Rundschliff. Der Pharao trägt eine typische Doppelkrone, sog. "Pschent", welche aus Gold und einer Abalone-Muschel besteht. Verziert wird diese durch eine gewundene, goldene Uräus-Kobra. Der mehrreihige Brustschmuck besteht aus Brillanten, strukturiertem Gold und dreieckigen Türkis-Cabochons. 5,3x3,3 cm. 24 g.

Provenienz:
Christies Auktion, New York, Juni 2007.

Cartier hat den ägyptischen Stil vor allem in den 1920er Jahren aufgegriffen, als die Faszination für das alte Ägypten in Europa stark zunahm – besonders nach der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun im Jahr 1922.
Cartier übertrug typische Motive der ägyptischen Kunst in moderne Schmuckstücke: stilisierte Lotusblumen, Skarabäen, Hieroglyphen-ähnliche Muster und kräftige Farbkombinationen mit Lapislazuli, Türkis, Onyx und Koralle. Diese wurden oft mit geometrischen Formen des Art-Déco-Stils kombiniert.
Charakteristisch war nicht die reine Kopie historischer Vorbilder, sondern eine elegante, moderne Interpretation. Cartier reduzierte antike Formen auf klare Linien und verband sie mit luxuriöser Goldschmiedekunst und Edelsteinen.
So entstanden Schmuckstücke, die gleichzeitig exotisch, modern und zeitlos wirkten – ein Markenzeichen des ägyptisierenden Designs im Art Déco.

Dieses Objekt wurde aus Material einer geschützten Art gefertigt und unterliegt strengen Handelsrestriktionen. Es obliegt der Käuferschaft, vor der Auktion bei den zuständigen Behörden abzuklären, ob eine Einfuhr ins Zielland möglich ist.

Schätzung: CHF 10'000 – 20'000EUR 11'360 – 22'730

Zuschlag: CHF 32'000

Details
Schuler Auktionen AG - Seltene Cartier Pharao-Brosche
Armband- und Taschenuhren

Auktion abgeschlossen

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