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Auktion abgeschlossen
330. Auszugtisch
Datiert 1747. Verschiedene Hölzer. Rechteckige, kassettierte Zarge mit eingelegten Monogrammen, Datierung und Wappen. Verstrebte Balusterbeine auf Kugelfüssen. Ausziehbares Tischblatt. 208 x 68 cm, Höhe 77 cm, Länge ausgezogen 388 cm.
- Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 1'000 – 1'500EUR 1'140 – 1'700
Zuschlag: CHF 1'000
DetailsAuktion abgeschlossen
331. Oberösterreichische Bauerntruhe
Datiert 1817. Offenhausen, Werkstatt Andreas Huemer (1761-1819, erwähnt als "Tischler in Aigen"). Rechteckiger Fichtenholzkorpus mit Scharnierdeckel. Die Front polychrom bemalt mit floraler Ornamentik, zentral Gnadenstuhl, flankiert von Christus- und Mariendarstellung. Die Seitenflächen mit Masermalerei. Eisentraggriffe und Eisenschloss. Innen verschiedene Fächer. 162 x 71.5 cm, Höhe 61 cm.
- Schöner Originalzustand mit Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 1'200 – 1'600EUR 1'360 – 1'820
DetailsAuktion abgeschlossen
332. Freiburger Schrank
Um 1800. Nussbaumholz. Sog. "Hochzeitsschrank". Zweitüriger Korpus mit Kugelfüssen und geschweiftem Giebel. Die Türen mit reliefiert geschnitzten Herzen, in den Füllungen eingelegte Vögel und Floralornamentik. Messingbeschläge. Innen Tablare. Zweiteilig. 162 x 51, Höhe 204 cm.
- Restauriert, leichte Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 2'000 – 3'000EUR 2'270 – 3'410
DetailsAuktion abgeschlossen
333. Zürcher Porzellan- und Silberschrank
Um 1765, aus der Werkstatt der Bachofen oder Hirschgartner. Nussbaum, massiv und furniert. Zweiteiliger, hochformatiger Korpus mit wellig
ausgeschnittener, tiefer Zarge. Der Unterbau mit doppeltürigem Zentralfach und zwei seitlichen, dieses flankierenden Schrankfächern. Vorstehendes, sehr fein gearbeitetes und gerundetes Blatt. Darüber der Schrankaufbau von gleicher Anordnung. Das Innere mit Schubladen und Tablaren. Die Türen abschliessend geschweift und dem gekehlten und fein profilierten Kranzgesims folgend. Besonders schönes, flammiges und
gespiegelt furniertes Nussholz, in Federfries gerahmt. 180 x 45 cm, Höhe 240 cm.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren, kleine Reparaturstellen. Kleine Furnierschäden an der Zarge.
Provenienz: Aus altem Zürcher Privatbesitz.
Der hier angebotene, ausserordentlich feine Porzellan- und Silberschrank, stellt ein vom Typus her besonders seltenes Zürcher Luxusmöbel des Rokoko dar und dürfte für eines der prächtigen Zunfthäuser der Limmatstadt, oder aber für eines der hochherrschaftlichen Privathäuser, wie etwa die Krone am Hirschengraben, dem heutigen Rechberg, entstanden sein. In die Zeit der Gründung der Zürcher Porzellanmanufaktur «Im Schooren» bei Kilchberg, im Jahre 1763, fällt die Datierung unseres Luxusmöbels, das zur Aufbewahrung der wertvollen heimischen Porzellan-Erzeugnissen diente, wie auch zur Verwahrung von Silber und feiner Tischwäsche. Dieser Deux corps gehört in seiner noblen, zürcherischen Schlichtheit und der einmaligen Qualität der Ausführung zu den bedeutendsten kunstschreinerischen Erzeugnissen seiner Zeit und kann nur verglichen werden mit dem sich in Privatbesitz befindlichen Aufsatzschreibschrank (Boller/Dubno Nr. 173), welcher um 1760 in der Werkstatt der Bachofen oder Hirschgartner entstanden ist. Mit diesem prachtvollen Schreibmöbel teilt unser Überbauschrank die einzigartige Wahl der edlen Furnierhölzer wie auch die harmonische Gesamtkomposition. Beide Meisterwerkstätten, Bachofen wie auch Hirschgartner, waren am Bau der Meisen - ein Hauptwerk des Zürcher Baumeisters David Morf (1701-1772) - tätig. Das Werkstatt- und Wohnhaus der Bachofen im Haus «Zur Hobelbank» an der Kuttelgasse in Zürich hat sich bis heute erhalten.
Literatur:
- Thomas Boller/Werner Dubno, Zürcher Möbel, das 18. Jahrhundert, Zürich, 2004, Abb.173
- Siegfried Ducret, Die Zürcher Porzellanmanufaktur und ihre Erzeugnisse im 18. und 19.Jahrhundert, Zürich,1958
Wir danken Herrn Thomas Boller, Meilen, für die Beschreibung dieses bedeutenden Zürcher Möbels.
Schätzung: CHF 4'000 – 7'000EUR 4'550 – 7'950
DetailsAuktion abgeschlossen
334. Wandspiegel
Bern, um 1760. Werkstatt Funk. Karniesrahmen, die Ecken mit Rocaillen und Voluten beschnitzt. Auf rotem Poliment vergoldet. Reich verziertes, mit Rocaillen und floraler Ornamentik geschnitztes Fronton. Originales Spiegelglas mit Facettenrand.
91 x 58 cm.
- Leichte Altersspuren.
- Provenienz: Zürcher Privatbesitz.
Schätzung: CHF 700 – 1'200EUR 800 – 1'360
Zuschlag: CHF 950
DetailsAuktion abgeschlossen
335. Schreibschrank mit Tabernakelaufsatz
Süddeutschland, 18.Jh. Nussbaum und verschiedene Hölzer gefriest und furniert. Eingelegtes Bandelwerk. Korpus auf Kugelfüssen mit sechs Schubladen und zentraler Türe. Geschrägte, aufklappbare Schreibplatte, seitlich zwei kleine Schubladen. Tabernakelförmiger Aufsatz mit zentraler, geschweifter Türe und zehn Schubladen. Messingbeschläge. 135 x 66, Höhe 185 cm.
- Restauriert, leichte Alters- und Gebrauchsspuren, kleine Schad- und Fehlstellen.
Schätzung: CHF 1'000 – 1'800EUR 1'140 – 2'050
Zuschlag: CHF 1'000
DetailsAuktion abgeschlossen
336. Poudreuse
18.Jh. Louis XV. Verschiedene Edelhölzer gefriest und gespiegelt furniert. Rechteckiger, geschweifter Korpus auf schlanken Beinen. Die Zarge mit vier Schubladen und drei Scheinschubladen. Ausziehbare Schreibfläche. Oben drei aufklappbare Fächer, zentral aufstellbarer Spiegel. Bronzebeschläge. 85 x 47, Höhe 78 cm.
- Restauriert. Minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 700 – 1'200EUR 800 – 1'360
Zuschlag: CHF 1'000
DetailsAuktion abgeschlossen
337. Kommode
Frankreich, um 1750. Palisander und verschiedene Hölzer furniert. Vierschübiger, bauchig geschweifter Korpus mit passig ausgeschnittener Zarge. Reich verzierte, ziselierte und feuervergoldete Bronzebeschläge. Rotweisse Marmorplatte. 131 x 66, Höhe 84 cm.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren, minimale Schad- und Reparaturstellen.
Schätzung: CHF 1'200 – 1'600EUR 1'360 – 1'820
Zuschlag: CHF 1'200
DetailsAuktion abgeschlossen
338. Beistelltisch
Frankreich, 2. Hälfte 18.Jh., Louis XV. Palisander furniert und parkettiert. Rechteckige, passig ausgeschnittene Zarge auf schlanken, geschweiften Beinen. Die rechte Schmalseite mit Schublade. Innen Fächer und Tintenfass. Vergoldete Bronzesabots. 55 x 39.5, Höhe 67.5 cm.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 900 – 1'200EUR 1'020 – 1'360
DetailsAuktion abgeschlossen
339. Liseuse
Frankreich, 2. Hälfte 18.Jh. Transition. Verschiedene Edelhölzer gefriest und furniert. Ovaler, dreischübiger Korpus auf vier schlanken, leicht geschweiften Beinen mit Tablar. Vergoldete Bronzebeschläge. Platte aus weissem Marmor mit vergoldeter Messinggalerie. 45 x 36, Höhe 77 cm.
- Restauriert, minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 800 – 1'200EUR 910 – 1'360
Zuschlag: CHF 850
DetailsAuktion abgeschlossen
340. Schreibtisch
Um 1800. Nussbaumholz. Rechteckiger Korpus auf Pyramidenbeinen. Die Lisenen kanneliert und mit ägyptisierenden Bronzebeschlägen. Fünf um Beinnische gruppierte Schubladen. 135 x 68 cm, Höhe 80 cm.
- Restauriert. Minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 1'000 – 1'500EUR 1'140 – 1'700
Zuschlag: CHF 1'300
DetailsAuktion abgeschlossen
341. Kommdoe
Frankreich, um 1820, Restauration. Mahagoniholz gespiegelt furniert. Rechteckiger, vierschübiger Korpus, die Lisenen mit Halbsäulen. Reich verzierte, feuervergoldete Bronzebeschläge. Graue Marmorplatte. 130 x 61 cm, Höhe 89.5 cm.
- Minimale Alters- und Gebrauchsspuren. Platte mit Reparaturstellen.
Schätzung: CHF 700 – 1'200EUR 800 – 1'360
Zuschlag: CHF 1'300
DetailsAuktion abgeschlossen
342. Kleines Damenbureau "Maison Alphonse Giroux"
Paris, um 1850, Stil Louis XV. Auf dem Schloss signiert "Alphonse Giroux et Cie. à Paris" (tätig 1838-1867). Verschiedene Edelhölzer gefriest und parkettiert. Rechteckiger, bauchig geschweifter Korpus auf schlanken Beinen. Passig ausgeschnittene Zarge. Geschrägte, aufklappbare Schreibplatte. Reich verzierte Bronzebeschläge. Drei Medaillons mit Porzellanplaketten mit feiner, polychromer Floralmalerei im Sèvres-Stil. Innen drei Schubladen und Fächer. Die Schreibfläche mit dem originalen Samt bezogen. 61 x 43 cm, Höhe 85 cm.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren.
Schätzung: CHF 800 – 1'200EUR 910 – 1'360
Zuschlag: CHF 1'200
DetailsAuktion abgeschlossen
343. 1 Paar Girandolen
Frankreich, 19.Jh. Empirestil. Bronze ziseliert, brüniert und partiell feuervergoldet. Würfelförmiger Sockel auf Plinthe mit Palmettenfries. Karyatiden mit kugelförmigem Aufsatz und sieben geschweiften Leuchterarmen mit Tierköpfen. Vasenförmige Kerzentüllen mit Tropftellern. Höhe je ca. 90 cm.
- Leichte Alters- und Gebrauchsspuren. Ein Tropfteller mit kleinem Ausbruch.
Schätzung: CHF 1'200 – 1'800EUR 1'360 – 2'050
Zuschlag: CHF 8'500
DetailsAuktion abgeschlossen
344. Pendule
Paris, um 1750, Louis XV. Auf dem Zifferblatt und auf der Werkplatine signiert "Le Beuf à Paris". Gehäuse mit Sockel und Aufsatz. Boulle-Marketerie in Schildpatt und Messing. Reich verzierte, ziselierte und vergoldete Bronzebeschläge. Oben mythologischer Figurenaufsatz. Bronzezifferblatt mit Reliefornamentik. Emailkartuschen mit römischen Zahlen und Signaturplakette. Gebläute Stahlzeiger. Messingwerk mit Spindelhemmung. Pendel mit Fadenaufhemmung. Halbstundenschlag auf Glocke. Zugrepetition. Gangfähig. Schlüssel vorhanden. Höhe 134 cm.
- Minimale Alters- und Gebrauchsspuren.
- Dieses Objekt enthält Material einer geschützten Art und unterliegt deshalb strengen Handelsrestriktionen. Bitte orientieren Sie sich vor der Auktion über die Importbestimmungen des Ziellandes.
Schätzung: CHF 2'000 – 3'000EUR 2'270 – 3'410
Zuschlag: CHF 2'000
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